Warum du deine Ziele alleine nicht erreichst – und warum das vollkommen normal ist
Vor 200.000 Jahren war ein Mensch der alleine durch die Savanne lief ein toter Mensch. Wir sind immer noch dieselbe Hardware. Wer alleine an seinen Zielen arbeitet, kämpft gegen seine eigene Natur. Die gute Nachricht: es gibt einen einfacheren Weg.
Evolution hat dich nicht für Einzelkämpfer gebaut
Kein Feuer. Keine Nahrung. Kein Schutz. Keine Chance. Die einzigen Menschen die überlebt haben waren die die in Gruppen blieben. Die sich gegenseitig warnten, ernährten, schützten. Die füreinander da waren wenn einer schwach wurde.
Evolution belohnt nicht den Stärksten. Evolution belohnt den der am besten in einer Gruppe funktioniert. Das sind unsere Vorfahren. Das ist unser Erbe. Das ist die Hardware in unseren Köpfen.
Was die Wissenschaft schon lange weiß
1898 machte ein Psychologe namens Norman Triplett eine merkwürdige Entdeckung. Radfahrer fuhren schneller wenn andere neben ihnen fuhren. Nicht wegen Konkurrenz. Einfach weil jemand da war.
Robert Zajonc entwickelte das Konzept weiter und nannte es soziale Fazilitation. Die bloße Anwesenheit anderer Menschen verändert unsere Leistung. Unser Nervensystem schaltet in einen anderen Modus. Wir werden wacher. Fokussierter. Aktiver. Das passiert automatisch. Ohne Anstrengung. Einfach weil jemand schaut.
Gleichzeitig schüttet unser Gehirn Oxytocin aus wenn wir soziale Verbindungen spüren. Oxytocin ist das Bindungshormon. Es reduziert Angst, erhöht Vertrauen und macht es leichter Risiken einzugehen. Auf Deutsch: Wenn du weißt dass jemand hinter dir steht, traust du dich mehr.
Die Zahlen lügen nicht
Das ist kein kleiner Unterschied. Das ist der Unterschied zwischen scheitern und ankommen.
Die meisten scheitern nicht weil sie faul sind
Sie scheitern weil sie versuchen gegen ihre eigene Natur zu kämpfen. Alleine abnehmen. Alleine mit dem Rauchen aufhören. Alleine eine neue Gewohnheit aufbauen. Alleine jeden Morgen aufstehen wenn niemand wartet.
Das funktioniert manchmal. Für kurze Zeit. Bis der erste schwache Tag kommt. Und schwache Tage kommen immer.
Der Unterschied zwischen denen die durchziehen und denen die aufhören ist meistens nicht Willenskraft. Es ist ob jemand da ist. Nicht jemand der motiviert. Nicht jemand der coacht. Einfach jemand der fragt: hast du es gemacht?
Ich habe es am eigenen Körper erlebt
Ich war bei 205 kg. Bin runter auf 133. Wieder hoch auf 214. Jetzt wieder bei 142. Der Unterschied zwischen den Phasen in denen ich es geschafft habe und den Phasen in denen ich gescheitert bin war nicht mein Wille.
Es war ob jemand da war der nachgefragt hat. Guillaume hat mir täglich Fotos geschickt. Ich ihm. Das war alles. Keine Methode. Kein Programm. Einfach jemand der schaut.
Bereit, wirklich dranzubleiben?
Buch dir ein kostenloses 15-Minuten-Erstgespräch. Kein Druck, kein Verkaufsgespräch.
Kostenloses Erstgespräch buchen →