Die Leute die dir sagen du schaffst das nicht, haben selbst aufgegeben.

"Das schaffst du eh nicht." "Schon wieder was Neues." Ich kenn diese Sätze. Ich hab sie oft gehört. Von Leuten die ich mag, von Leuten die es gut meinen, und manchmal von Leuten die es gar nicht merken dass sie gerade Gift verteilen.

Die Energie die es kostet

Eine Zeit lang hab ich mich jedes Mal gerechtfertigt. Hab erklärt warum ich das diesmal anders angehe. Hab versucht zu überzeugen. Das kostet so viel Energie, dass man manchmal schon aufgibt bevor man wirklich angefangen hat.

Irgendwann hab ich verstanden warum diese Sätze kommen. Nicht weil die Leute böse sind. Sondern weil sie selbst irgendwann aufgegeben haben. An einem Ziel, an einem Traum, an einer Version von sich selbst.

Warum Gegenwind kommt Wenn du anfängst und durchziehst, erinnern andere an ihre eigene Aufgabe. Das ist unangenehm. Also ist es einfacher, deinen Anfang klein zu reden. Das ist kein Angriff. Es ist ein Schutzmechanismus. Aber du musst ihn trotzdem erkennen.

Ihre Stimme wird zur deinen

Das Gefährliche ist nicht der Moment wo jemand den Satz sagt. Das Gefährliche ist was danach passiert. Wenn du anfängst, ihre Stimme für deine eigene zu halten. Wenn aus "du schaffst das nicht" irgendwann "ich schaffe das nicht" wird.

Das passiert schleichend. Nicht mit einem Schlag. Sondern Satz für Satz, Zweifel für Zweifel, bis du selbst nicht mehr weißt ob der Gedanke von dir kommt oder von jemandem anderen.

Was ich gelernt habe

Du musst diesen Menschen nicht böse sein. Aber du musst verstehen was da passiert. Damit du nicht anfängst, ihre Stimme für deine eigene zu halten.

Wenn etwas nicht funktioniert, musst du weiterschauen. Nicht aufgeben, sondern den Weg anpassen. Das ist kein Scheitern. Das ist der Prozess. Jeder der wirklich was verändert hat, hat mehrere Wege ausprobiert bis einer gepasst hat.

Die gefährlichsten Stimmen auf deinem Weg sind nicht die die laut schreien. Es sind die die leise säen. Und manchmal sitzt die lauteste davon in deinem eigenen Kopf.

Was das mit Accountability zu tun hat Wenn die innere Stimme laut wird, brauchst du eine andere Stimme von außen. Nicht jemanden der dich bejubelt. Sondern jemanden der dir nüchtern sagt: du bist noch dabei. Das reicht. Mach weiter.

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